Recht und Checkout

Shopify rechtssicher,
mit Barrierefreiheit und Widerrufsbutton.

Barrierefreiheit, Widerrufsbutton, Steuersätze und Einwilligung technisch sauber umgesetzt. In jedem neuen Shop enthalten, für bestehende Shops als eigene Leistung.

  • Barrierefreiheit nach BFSG
  • Teil jedes Aufbaus
  • Texte vom Fachanbieter
  • Neuaufbau
  • Migration
  • SEO-Betreuung
  • Conversion-Optimierung
  • Schnittstellen
  • Wartung und Support
  • Fester Preis
  • Deutschlandweit

Warum Recht
bei uns zur Grundausstattung gehört.

Kein Extraposten.

Barrierefreiheit, Widerrufsbutton und korrekte Steuersätze bauen wir in jeden neuen Shop ein. Dafür stellen wir nichts gesondert in Rechnung.

Texte vom Fachanbieter.

Die Rechtstexte selbst kommen von einem spezialisierten Anbieter mit Aktualisierungsdienst. Wir binden sie ein, damit Änderungen automatisch ankommen.

Wir sind keine Kanzlei.

Wir setzen um, was rechtlich gefordert ist, und sagen Ihnen, wo Sie anwaltlichen Rat brauchen. Rechtsberatung dürfen und wollen wir nicht leisten.

Was wir
einrichten.

Barrierefreiheit nach BFSG

Bedienbar mit Tastatur und Screenreader, ausreichende Kontraste, Alternativtexte und verständliche Formulare.

Widerrufsbutton

Die seit Juni 2026 geforderte Widerrufsfunktion, gut sichtbar und mit der Bestellung verknüpft.

Umsatzsteuersätze

Sätze je Produktgruppe, Kleinunternehmerregelung, korrekter Ausweis im Checkout.

DSGVO

Einwilligungsbanner mit echter Wahl, Auftragsverarbeitung, Datensparsamkeit bei Apps.

Versand und Lieferzeit

Pflichtangaben zu Kosten und Fristen an der Stelle, an der sie stehen müssen.

Rechtstexte eingebunden

Anbindung an den Aktualisierungsdienst Ihres Anbieters.

Neue Pflichten kommen schneller,
als Themes nachziehen.

Seit Juni 2025 gilt das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz, kurz BFSG. Onlineshops, die an Verbraucher verkaufen, müssen seitdem auch mit Tastatur und Screenreader bedienbar sein, ausgenommen sind nur Kleinstunternehmen. Die wenigsten Themes schaffen das von selbst: fehlende Alternativtexte, zu schwache Kontraste, Menüs, die sich nur mit der Maus öffnen lassen.

Seit Juni 2026 kommt der Widerrufsbutton dazu. Wer online verkauft, muss eine gut sichtbare Funktion anbieten, über die Kunden ihren Vertrag widerrufen können, ohne dafür eine E-Mail zu schreiben. Wir richten sie so ein, dass sie auf jeder Seite erreichbar ist und direkt bei der richtigen Bestellung landet.

Dazu kommen die Punkte, die bei fast jeder Prüfung auffallen: Versandkosten, die vor dem Warenkorb sichtbar werden, Umsatzsteuersätze je Produktgruppe und ein Einwilligungsbanner, das eine echte Wahl lässt und Shopifys eigene Statistik erst nach Zustimmung startet.

Wir sind keine Kanzlei und leisten keine Rechtsberatung. Wir setzen um, was gefordert ist, und sagen Ihnen, wo Sie anwaltlichen Rat brauchen. Die Texte selbst kommen von einem spezialisierten Anbieter. Bei einem neuen Shop ist all das enthalten, bei einer Migration prüfen wir es im neuen System erneut.

So läuft es
bei uns ab.

  1. Prüfung.

    Wir gehen Ihren Shop Punkt für Punkt gegen die Pflichtangaben durch.

  2. Liste der Lücken.

    Was fehlt, wie dringend es ist, was die Behebung kostet.

  3. Einrichtung.

    Umsetzung im Shop, Anbindung der Rechtstexte.

  4. Kontrolle.

    Gegenprüfung nach der Umsetzung, damit nichts offen bleibt.

Ratgeber

Rechtssicher verkaufen mit Shopify:
die Pflichten im Überblick.

Was ein Shopify-Shop in Deutschland technisch erfüllen muss, was Shopify davon selbst mitbringt und wo nachgearbeitet werden muss. Stand Oktober 2026.

Kurz gesagt

Ein Shopify-Shop, der an Verbraucher in Deutschland verkauft, braucht unter anderem Rechtstexte, einen eindeutig beschrifteten Bestellbutton, seit dem 19. Juni 2026 einen Widerrufsbutton und in den meisten Fällen seit dem 28. Juni 2025 eine barrierefreie Bedienung nach dem BFSG. Dazu kommen korrekte Steuersätze und eine echte Einwilligung für Cookies. Shopify bringt davon einiges mit, vieles muss im Theme und in den Einstellungen nachgezogen werden.

Barrierefreiheit nach dem BFSG

Das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz, kurz BFSG, verlangt seit dem 28. Juni 2025, dass Onlineshops für Verbraucher so gebaut sind, dass auch Menschen mit Einschränkungen sie bedienen können: mit der Tastatur statt der Maus, mit einem Screenreader, der Seiten vorliest, mit ausreichend Kontrast für schwächere Augen.

Ausgenommen sind Kleinstunternehmen, die Dienstleistungen anbieten, also Betriebe mit weniger als zehn Beschäftigten und höchstens zwei Millionen Euro Jahresumsatz oder Jahresbilanzsumme. Ob die Ausnahme bei Ihnen greift, sollten Sie im Zweifel prüfen lassen.

Woran Themes typischerweise scheitern

  • Menüs und Filter, die sich nur mit der Maus öffnen lassen
  • Bilder ohne Alternativtext, also ohne Beschreibung für Screenreader
  • Hellgraue Schrift auf weißem Grund, die den Mindestkontrast verfehlt
  • Formularfelder ohne Beschriftung, deren Zweck nur ein Platzhaltertext verrät
  • Kein sichtbarer Fokusrahmen, sodass man mit der Tastatur nicht sieht, wo man gerade ist

Der Widerrufsbutton nach § 356a BGB

Seit dem 19. Juni 2026 müssen Onlineshops, die an Verbraucher verkaufen, eine elektronische Widerrufsfunktion anbieten. Kunden sollen ihren Vertrag über eine gut sichtbare Schaltfläche widerrufen können, ohne eine E-Mail schreiben zu müssen. Der Ablauf ist zweistufig: Erst gibt der Kunde an, welchen Vertrag er widerrufen will, dann bestätigt er. Den Eingang bestätigen Sie ihm anschließend auf einem dauerhaften Datenträger, etwa per E-Mail.

Wie das in Shopify konkret umgesetzt wird, beschreibt unser Beitrag Widerrufsbutton in Shopify einrichten.

Bestellbutton und Checkout

Der Button, der die Bestellung abschickt, muss unmissverständlich klarmachen, dass es etwas kostet, etwa mit „zahlungspflichtig bestellen“. Direkt davor müssen die wesentlichen Merkmale der Ware, der Gesamtpreis und die Versandkosten stehen. Der Checkout von Shopify lässt sich nur begrenzt umgestalten, deshalb prüfen wir genau, was er von selbst richtig macht und wo Einstellungen nötig sind.

Preise, Versand und Steuern

Versandkosten und Lieferzeiten gehören dorthin, wo der Kunde sie vor der Bestellung sieht, nicht erst in den Checkout. Bei den Steuern richten wir die Sätze je Produktgruppe ein, etwa den ermäßigten Satz für Lebensmittel und Bücher, und berücksichtigen die Kleinunternehmerregelung, falls sie für Sie gilt. Wer an Verbraucher in andere EU-Länder verkauft, muss oberhalb einer Umsatzschwelle die Umsatzsteuer des Ziellands abführen. Was davon bei Ihnen zutrifft, klären Sie mit Ihrem Steuerberater, wir richten es danach ein. Mehr zu den Sätzen im Beitrag Steuersätze für Lebensmittel in Shopify.

Cookies und Einwilligung

Analyse- und Marketingdienste dürfen erst laden, wenn der Besucher zugestimmt hat. Das Einwilligungsbanner muss eine echte Wahl lassen: Ablehnen muss so einfach sein wie Zustimmen. Wir verbinden das Banner mit der Einwilligungsschnittstelle von Shopify, damit Apps und Tracking sich daran halten, und prüfen, welche Apps ohne Zustimmung Daten senden.

Produktsicherheit und Herstellerangaben

Seit Dezember 2024 verlangt die europäische Produktsicherheitsverordnung, kurz GPSR, dass bei Produkten im Onlinehandel Angaben zum Hersteller und, wo nötig, Warn- und Sicherheitshinweise sichtbar sind. In Shopify legen wir dafür eigene Produktfelder an, damit diese Angaben auf jeder Produktseite an derselben Stelle stehen.

Was Shopify mitbringt und was wir ergänzen
PflichtShopify von Haus ausWas wir tun
RechtstexteVorlagen, für Deutschland nicht ausreichendTexte vom Fachanbieter einbinden, mit Aktualisierungsdienst
Widerrufsbuttonnicht vollständig im Standardzweistufige Funktion einrichten, gut sichtbar verlinkt
Barrierefreiheitabhängig vom ThemeTheme prüfen und nachbessern: Tastatur, Kontrast, Alternativtexte, Formulare
BestellbuttonBeschriftung anpassbareindeutige Beschriftung setzen und prüfen
SteuersätzeeinstellbarSätze je Produktgruppe nach Vorgabe Ihres Steuerberaters
Cookie-EinwilligungBanner vorhandenmit Apps und Tracking verbinden, echte Wahl sicherstellen
Herstellerangaben (GPSR)keine eigenen FelderProduktfelder anlegen und im Theme ausgeben

Stand Oktober 2026. Rechtliche Anforderungen ändern sich, deshalb gleichen wir Änderungen mit dem Rechtstext-Anbieter ab.

Checkliste für Ihren Shopify-Shop

  • Impressum, AGB, Widerrufsbelehrung und Datenschutzerklärung vom Fachanbieter eingebunden
  • Widerrufsbutton gut sichtbar, zweistufig, mit Eingangsbestätigung
  • Bestellbutton eindeutig als zahlungspflichtig beschriftet
  • Versandkosten und Lieferzeiten vor dem Checkout sichtbar
  • Steuersätze je Produktgruppe korrekt eingestellt
  • Shop mit der Tastatur vollständig bedienbar, Fokus immer sichtbar
  • Alle Bilder mit Alternativtext, alle Formularfelder beschriftet
  • Cookie-Banner mit gleichwertiger Ablehnen-Option
  • Herstellerangaben auf den Produktseiten
  • Kein Link mehr zur EU-Streitschlichtungsplattform, sie wurde im Juli 2025 eingestellt

Häufige Fragen
zu Recht und Checkout.

Wenn Sie an Verbraucher verkaufen, in aller Regel ja. Ausgenommen sind Kleinstunternehmen mit weniger als zehn Beschäftigten und höchstens zwei Millionen Euro Jahresumsatz oder Jahresbilanzsumme.

Seit dem 19. Juni 2026 müssen Onlineshops, die an Verbraucher verkaufen, eine elektronische Widerrufsfunktion anbieten. Kunden widerrufen ihren Vertrag damit in zwei Schritten direkt im Shop.

Nicht in der Form, die das deutsche Recht verlangt. Wir richten die Funktion im Shop ein und verknüpfen sie mit der Bestellung.

Für Deutschland nicht. Wir empfehlen Texte von einem spezialisierten Anbieter mit Aktualisierungsdienst und binden sie so ein, dass Änderungen automatisch ankommen.

Bei einem neuen Shop nichts extra, sie ist enthalten. Für bestehende Shops rechnen wir nach Aufwand, meist ein bis zwei Tage.

Das Banner selbst ist eine gute Grundlage. Entscheidend ist, dass Apps und Tracking sich tatsächlich daran halten und erst nach Zustimmung laden. Das prüfen wir.

Für die Inhalte der Rechtstexte der Anbieter, für Ihre Angaben zu Produkten und Versand Sie selbst. Für die technische Umsetzung dessen, was wir eingerichtet haben, wir.

Grundsätzlich ja, aber Steuersätze und Pflichtangaben unterscheiden sich je Land. Das klären wir gesondert, bevor Sie internationale Versandzonen freischalten.

Nein. Wir setzen technisch um und sagen Ihnen, wo Sie anwaltlichen Rat brauchen.

Erzählen Sie uns
von Ihrem Vorhaben.

Ein Gespräch, 30 Minuten, unverbindlich. Wir sagen Ihnen ehrlich, was wir machen würden und was Sie sich sparen können.